Das Fazit vorweg: Killcam und Deathcam sind in einem Augenblick vorbei – willst du sie nochmal sehen, brauchst du eine Aufnahme. Eine Killcam spielt kurz den Moment ab, in dem gerade jemand ausgeschaltet wurde. Ob du einen Gegner erwischt hast oder er dich: Die Szene flackert ein paar Sekunden auf und ist dann weg. Das Problem: Jedes Spiel zeigt diese Szene anders. Manche spielen sie direkt nach deinem Tod kurz ab, andere haben gar keine Killcam und du musst die Match-Aufzeichnung separat öffnen. In diesem Artikel klären wir erst die Begriffe und gehen dann Spiel für Spiel durch, wie du diese Momente in Valorant, CS2 und PUBG als Clip sicherst.
Was sind Killcam und Deathcam? Die Begriffe kurz erklärt
Eine Killcam ist wörtlich die Kamera auf den Moment des Kills. Wird ein Spieler ausgeschaltet, spielt das Spiel die Sekunden davor nochmal ab und zeigt, wer von wo und wie geschossen hat. Die Perspektive stammt meist von der Seite, die den Kill gemacht hat, also vom Schützen. Wer ausgeschaltet wurde, sieht deshalb typischerweise eine Killcam (Deathcam): eine kurze Wiederholung des eigenen Todes aus Sicht des Gegners, der einen erwischt hat.
Deathcam (Todeskamera) ist der Ausdruck, der dabei die Seite in den Mittelpunkt stellt, die gestorben ist – also dich. Eine Deathcam zeigt also kurz, wie ein Gegner dich ausschaltet, meist aus der Position des Gegners, der dich getötet hat. Kurz gesagt: Killcam ist der Oberbegriff für den ganzen Kill-Moment, Deathcam der Begriff mit Fokus auf deinen Tod. Nur die Richtung ist umgekehrt; beide sind in wenigen Sekunden vorbei und schwer zu sichern.
Killcam und Deathcam je nach Spiel – und wie du den Moment sicherst
Valorant: keine Killcam, nur Zuschauen nach dem Tod
In Valorant gibt es keine eigene Killcam-Sequenz, die direkt nach deinem Tod automatisch abläuft. Fällst du, wechselst du einfach in die Zuschauerperspektive eines lebenden Teammates und musst Position und Bewegung des Gegners, der dich erwischt hat, aus dieser Ansicht und der Minimap ableiten. In Valorant ist es also praktisch der einzige sichere Weg, deine Kill- oder Todesszene nochmal anzuschauen, wenn du den Moment von Anfang an als Video aufnimmst. Ist dir ein starker Aim-Shot gelungen oder wurdest du unfair erwischt, ist Zurückspulen in der Aufnahme viel genauer als dein Gedächtnis.
CS2: Demo-Replays (.dem) statt Killcam
Auch Counter-Strike bietet im Competitive standardmäßig keine durchgehende Killcam, die direkt nach deinem Tod aufploppt. Stattdessen hinterlässt CS2 nach dem Match eine Demo-Datei (.dem), die das komplette Match nachstellt. Öffnest du die Demo, kannst du dir die Momente, in denen du jemanden ausgeschaltet hast oder selbst gefallen bist, aus freier Perspektive nochmal ansehen. Eine Demo ist aber kein fertiges Video, sondern Daten, die das Match nachbilden – für sich allein wird daraus keine MP4, die du an Freunde schicken oder schneiden kannst. Erst wenn du den Bildschirm beim Abspielen der Demo aufnimmst, entsteht eine Videodatei.
PUBG: Richtung per Deathcam prüfen, per Aufnahme sichern
PUBG kommt einer echten Deathcam von den drei Spielen am nächsten. Direkt nach deinem Tod zeigt es kurz Position und Schüsse des Gegners, der dich ausgeschaltet hat – so siehst du sofort ungefähr, aus welcher Richtung und Entfernung du getroffen wurdest. Diese Deathcam ist aber kurz und lässt sich nicht erneut aufrufen; sie dient zum Prüfen der Richtung, nicht zum Speichern. Willst du die Szene behalten, ist die Antwort am Ende: den Bildschirm beim Spielen aufnehmen.
Killcams dauern Sekundenbruchteile – sichern lassen sie sich nur per Aufnahme
Bei allen drei Spielen unterscheidet sich der Weg, das Ergebnis ist aber gleich: Ob Killcam oder Deathcam, für sich ist das keine gespeicherte Datei, sondern eine Ansicht, die kurz aufblitzt. Valorant hat gar keine Killcam, und weder CS2-Demos noch PUBG-Deathcams kommen direkt als MP4 heraus. Um einen starken Kill oder einen unfairen Tod wirklich festzuhalten, ist die Bildschirmaufnahme beim Spielen deshalb unabhängig vom Spiel der sicherste Weg. Das Problem: Du weißt vorher nicht, wann eine Highlight-Szene passiert. Jedes Mal manuell auf Aufnahme zu drücken oder Hotkeys im Kopf zu haben, geht in der Praxis leicht schief.
DOR: erkennt den Kill-Moment automatisch und macht daraus einen Clip
DOR löst das per Automatisierung. Nach der Installation erkennt DOR selbst, wenn ein Spiel startet, nimmt im Hintergrund auf und schneidet wichtige Momente wie Kills automatisch zu kurzen Clips, die gespeichert werden. Ob eine Killcam erscheint oder eine Deathcam nur kurz aufblitzt – der eigentliche Moment wird als MP4-Clip gesichert, du verpasst also keine Killcam mehr. Du musst die Aufnahme nicht vorher starten und dich nach einer Highlight-Szene nicht ärgern. Selbst Spiele mit so unterschiedlichen Killcam-Ansätzen wie Valorant, CS2 und PUBG werden für DOR einfach gleich als Kill-Moment erkannt und als Clip gespeichert. Das Ganze ist kostenlos und ohne Wasserzeichen im Video.

Zusammengefasst: Eine Killcam zeigt kurz den Moment eines Kills, die Deathcam ist der Ausdruck mit Fokus auf deinen eigenen Tod. Beide sind in einem Augenblick vorbei und werden nicht von selbst gespeichert, und Valorant, CS2 und PUBG gehen auch noch unterschiedlich damit um. Der Weg, diese Momente wirklich festzuhalten, läuft deshalb auf eins hinaus: die Aufnahme. Nutzt du DOR dazu, sammeln sich Kill-Momente ohne Aufwand als automatische Clips. Empfohlene Einstellungen und Beispiele für automatische Clips findest du auf den Seiten der Spiele, die du oft spielst: Valorant, Counter-Strike, PUBG.


