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Valorant Sensitivity richtig einstellen: eDPI, cm/360 und die passende Empfindlichkeit für deine Hand

Echtes VALORANT-Feuergefecht aus der Ego-Perspektive mit sichtbarem Fadenkreuz und Spiel-HUD
Bildquelle: © Riot Games · VALORANT-Gameplay, aufgenommen mit DOR
Das Wichtigste in Kürze
  • eDPI ist deine Maus-DPI mal deine Ingame-Empfindlichkeit – eine gemeinsame Einheit, mit der du völlig unterschiedliche Setups vergleichen kannst.
  • cm/360 ist die physische Mausstrecke für eine volle Drehung und damit der intuitivste Weg zu spüren, was eine Sens wirklich bedeutet.
  • Profi-Sensitivities sind eher niedrig, aber statt eine bestimmte Zahl zu kopieren, solltest du den Bereich finden, der zu deiner Hand und deinem Mauspad passt.
  • Der Finder in diesem Guide grenzt deine Sens in fünf Runden ein, indem er die Trefferquote zweier Werte vergleicht; hast du dich festgelegt, nimm echte Duelle mit DOR auf und vergleiche vorher und nachher.

Valorant Sensitivity und eDPI: Warum sie über dein Aim entscheiden

Wenn du deine ideale Valorant-Empfindlichkeit (Sensitivity) suchst, ist die Zahl, die du wirklich brauchst, der eDPI – deine Maus-DPI multipliziert mit der Ingame-Sens (ein kostenloser eDPI-Rechner ist weiter unten in diesen Guide eingebaut). Die Sens beeinflusst zwei Seiten des Zielens gleichzeitig: wie schnell du ein Ziel einholst und wie präzise du dein Fadenkreuz genau dort stoppst, wo du willst. Eine hohe Sens dreht deine Sicht schneller, lässt aber Mikrokorrekturen wackeln; eine niedrige Sens hält dein Aim stabil, macht dich aber langsam gegen einen Flankierer. Weil Valorant Schießen in der Bewegung bestraft und jede Kugel zählt, entscheidet die Fähigkeit, stillzustehen und das Fadenkreuz auf Kopfhöhe zu platzieren, über Runden – und genau deshalb ist der eDPI-Bereich, auf den du dich festlegst, so wichtig.

Die kurze Antwort: 800 DPI × 0.3–0.45 ingame (eDPI 250–350)

Die Antwort zuerst: Leg dich auf 800 DPI fest, starte mit einer Ingame-Sens zwischen 0.3 und 0.45 (eDPI 250–350), ändere sie jeweils um höchstens 10 Prozent und lass sie, sobald sie sich richtig anfühlt, mindestens einen Monat in Ruhe. Topspieler bewegen sich meist um eDPI 200–400, weil VALORANT-Gefechte auf Kopfhöhe in engen Winkeln stattfinden. Der Rest ist, deine eigene Zahl in diesem Bereich zu bestätigen: Läuft DOR, erkennt es VALORANT und speichert Kills und Runden als automatische Clips – die Duelle ab dem Tag, an dem du deine Sens geändert hast, sammeln sich also ohne Zusatzaufwand als Aufzeichnung. Unten starten wir mit der eDPI- und cm/360-Rechnung; wie du Kandidaten anhand dieser Clips vergleichst, kommt später im Artikel.

Was eDPI eigentlich ist

eDPI steht für effektive DPI, und die Formel könnte nicht einfacher sein: eDPI ist deine Maus-DPI mal deine Ingame-Empfindlichkeit. Spielst du mit 800 DPI und einer Ingame-Sens von 0.4, liegt dein eDPI bei 320. Mit 400 DPI und 0.8 landest du bei denselben 320, und deine Hand spürt praktisch dieselbe Bewegung. eDPI ist wichtig, weil man damit vergleichen kann. Sagt ein Freund, er spielt auf 0.25, sagt dir diese Zahl ohne seine DPI gar nichts – umgerechnet in eDPI landen aber zwei völlig verschiedene Maus-Setups auf derselben Skala. Praxistipp: Leg die DPI auf einen Wert fest, den dein Sensor nativ unterstützt, etwa 400, 800 oder 1600, und nimm jede Anpassung nur über die Ingame-Sens vor.

cm/360: Die Sens mit dem Körper verstehen

cm/360 ist die Strecke, die deine Maus zurücklegen muss, damit sich deine Figur einmal komplett um 360 Grad auf der Stelle dreht. Ist eDPI eine Vergleichszahl, ist cm/360 die tatsächliche physische Strecke deines Arms – und damit viel intuitiver. Selbst messen ist einfach: Leg die Maus an den linken Rand deines Pads, schieb sie nach rechts, bis sich das Bild genau einmal komplett gedreht hat, und miss die Strecke mit einem Lineal. Ein kleiner cm/360-Wert bedeutet hohe Sens: Du zielst hauptsächlich aus dem Handgelenk, drehst dich schnell und tust dich mit feinen Korrekturen schwer. Ein großer cm/360-Wert bedeutet, dass du den ganzen Arm einsetzt – das stabilisiert dein Aim, verlangt aber ein breites Pad. Gehst du weit über die Breite deines Pads hinaus, musst du die Maus mitten im Gefecht anheben und neu ansetzen, und genau da schleichen sich Fehler ein.

In welchem Bereich Profis spielen – und warum niedrige Sens dominiert

Eins vorweg: Die Sens einzelner Spieler ändert sich oft über Saisons und Mauswechsel hinweg, und die Zahlen, die in Community-Posts kursieren, sind häufig veraltet. Den Trend zu verstehen bringt viel mehr, als einzelne Einstellungen auswendig zu lernen. Rein vom Trend her bewegen sich Topspieler in einem niedrigen Bereich von etwa 200 bis 400 eDPI. Bei 800 DPI entspricht das ungefähr 0.25 bis 0.5 ingame – diese Werte sind aber nur ein Anhaltspunkt, und viele starke Spieler liegen darüber oder darunter. Niedrige Sens dominiert wegen der Struktur von Valorant-Gefechten: Die meisten Duelle finden in engen Winkeln gegen ein kleines Ziel auf Kopfhöhe statt. Das Fadenkreuz exakt dort zu platzieren, wo du willst, ist deshalb viel öfter gefragt als weite Schwünge.

eDPI = Mouse DPI × In-game sensitivity

Rohe Sens-Werte sind für sich genommen nicht vergleichbar. Mit anderer DPI fühlt sich dieselbe „0.4“ anders an. eDPI multipliziert beides zu einer Zahl für die tatsächliche Handempfindlichkeit.

SENSITIVITY LAB

Sensitivity-Rechner

Gleiche den echten Mausweg für 360° ab, statt dich nur auf eDPI zu verlassen.

Von der Community getestete Hipfire-Konstanten
Aktuelles Setup
DPI-Schnellauswahl
eDPI280Nur innerhalb eines Spiels vergleichen
360°-Distanz46.65 cm18.37 Zoll
Skalierung des Mauswegs
Kalibrierung der EingabeumgebungFixiere Maussoftware und PC-Einstellungen und korrigiere das Modell dann mit einer echten Messung.0/3 manuell geprüft
Kalibrierung der Eingabeumgebung
Gemessene Korrektur

Gib den Mausweg für genau eine Drehung im Spiel ein, um ihn statt der theoretischen Distanz zu nutzen.

Theoretische Distanz46.65 cm
Eingestellte DPI800
Beobachtete effektive DPI—Abweichung von der eingestellten DPI

Die beobachtete effektive DPI ist ein Diagnosewert, der auch Messfehler und den Eingabepfad enthält, keine Sensorangabe.

Eine Webseite kann G Hub, Synapse oder die Windows-Mauseinstellungen nicht automatisch auslesen. Prüfe die Punkte oben manuell.

Die Polling-Rate beeinflusst Latenz und Laufruhe, FOV und Auflösung die Wahrnehmung. Nichts davon gehört in die physikalische cm/360-Formel.

Gleiche cm/360 erhalten nur die Hipfire-Drehdistanz. FOV, ADS, Zoom und Beschleunigung können das Zielgefühl trotzdem verändern.

Valorant Pro-Sensitivity-Liste: DPI, eDPI und cm/360 (Stand Oktober 2026)

Sobald dir der Rechner oben deinen eigenen eDPI liefert, kannst du ihn mit echten Spielern vergleichen. Unten stehen elf koreanische und internationale Profis, sortiert vom niedrigsten zum höchsten eDPI. TenZ hat seine Profikarriere beendet und streamt inzwischen, seine Einstellungen werden aber weiterhin häufig gesucht, deshalb ist er dabei. Selbst bei ähnlichem eDPI verteilt sich ihre DPI auf 400, 800 und 1600 – vergleiche also die Spalten eDPI und cm/360 statt des Ingame-Werts.

SpielerDPI × SenseDPIcm/360Werte aktualisiert
Munchkin1600 × 0.116081.65. Okt. 2026
stax800 × 0.21517275.931. Aug. 2026
MaKo400 × 0.4518072.620. Juli 2026
TenZ1600 × 0.1422458.35. Okt. 2026
BuZz400 × 0.5722857.331. Aug. 2026
Meteor800 × 0.3528046.712. Okt. 2026
Derke400 × 0.7429644.17. Okt. 2026
ZmjjKK800 × 0.39531641.331. Aug. 2026
aspas800 × 0.432040.813. Okt. 2026
t3xture800 × 0.4536036.320. Juli 2026
f0rsakeN800 × 0.712569.622.92. Okt. 2026
Die Werte stammen von der jeweiligen ProSettings.net-Seite des Spielers, das Aktualisierungsdatum ist das dort angezeigte (geprüft am 16. Oktober 2026). cm/360 wird als 914.4 ÷ (0.07 × eDPI) berechnet. Spieler ändern ihre Einstellungen – schau für aktuelle Werte noch einmal auf der Seite nach.

Schaut man über die Tabelle hinaus, ergibt sich ein ähnliches Bild. Von den 100 Spielern auf der ersten Seite der VALORANT-Liste von ProSettings.net lagen am selben Tag 59 zwischen 200 und 400 eDPI – die größte Gruppe –, 36 lagen unter 200, also etwa jeder Dritte. Nur 5 lagen über 400, und der Median betrug etwa 217, was bei 800 DPI ungefähr 0.27 oder rund 60 cm/360 entspricht. Der einfache Durchschnitt lag bei etwa 247, wird aber von einigen sehr hohen Werten nach oben gezogen – der Median zeigt also besser, wo die meisten Spieler liegen. Bei der DPI nutzten 59 Spieler 800, 26 nutzten 1600 und 9 nutzten 400. Um den Wert eines Spielers auf deine DPI umzurechnen, teilst du seinen eDPI durch deine DPI: TenZ' 224 eDPI entsprechen 0.28 bei 800 DPI und 0.14 bei 1600 DPI. Der Startpunkt dieses Guides (eDPI 250–350) liegt etwas über diesem Median – willst du niedriger testen, geh in 10-Prozent-Schritten nach unten und vergleiche. Egal von welchem Spieler du ausgehst: Ob es zu deiner Hand passt, zeigen dir die Schritte im nächsten Abschnitt und deine eigenen Match-Clips.

Schritt für Schritt zur eigenen Sens

  • Schritt 1, DPI festlegen: Stell deine Maus auf 800 DPI und passe ab jetzt nur noch die Ingame-Sens an.
  • Schritt 2, Startpunkt wählen: Beginne irgendwo zwischen 250 und 350 eDPI. Bei 800 DPI sind das ungefähr 0.3 bis 0.45 ingame.
  • Schritt 3, auf dem Schießstand testen: Halte gegen Bots dein Fadenkreuz auf Kopfhöhe und bewege es nach links und rechts. Schießt du ständig übers Ziel hinaus, ist deine Sens zu hoch; bleibst du immer zu kurz, ist sie zu niedrig. Willst du das schon vor dem Spielstart prüfen, gib deine aktuelle Sens und DPI in DORs VALORANT-Sensitivity-Testrange ein und schieß eine Minute lang im PC-Browser auf Bots. Sie zählt, wie oft du übers Ziel hinausschießt oder zu kurz bleibst, und sagt dir, ob du deine Sens um 10 % senken oder erhöhen solltest.
  • Schritt 4, ein paar Tage damit leben: Urteile nicht nach einer Session. Spiel dieselbe Sens mindestens mehrere Tage, denn eine neue Einstellung fühlt sich in den ersten Spielen immer ungewohnt an.
  • Schritt 5, feinjustieren: Wenn du anpasst, dann um höchstens 10 Prozent des aktuellen Werts. Von 0.4 auf 0.36 oder 0.44 ist ungefähr die richtige Schrittweite.
  • Schritt 6, festlegen: Fühlt es sich natürlich an, lass es mindestens einen Monat so. Muskelgedächtnis baut sich nur mit fester Sens auf.
  • Außerdem wichtig: Manchmal fühlt sich die Sens nur falsch an, weil dein Fadenkreuz schwer zu verfolgen ist – überprüfe also gleichzeitig deine Fadenkreuz-Einstellungen in Valorant.

Valorant Sensitivity Finder

Schieß abwechselnd mit zwei Sens-Werten, nimm den, mit dem du besser triffst, und in fünf Runden landest du bei deinem Wert.

Einstellungen > Allgemein > Maus > Empfindlichkeit: Zielen

Suchbereich – (½–2×)

Der Schießstand sperrt deine Maus in Chrome oder Edge am PC und liest Raw Input ohne Betriebssystem-Beschleunigung. Die Drehrate nutzt den Valorant-Wert, den Sensitivity-Rechner verwenden (0,07° pro Count), und ein Sichtfeld von 103° bei 16:9.

Valorant Sensitivity Finder: Websites und Tools im Vergleich

Die Tools, die bei der Suche nach einem Sensitivity Finder auftauchen, machen ganz unterschiedliche Dinge. Manche messen dein Aim und empfehlen einen Wert, bei manchen wählst du von zwei Werten den, der sich leichter kontrollieren lässt, und manche rechnen nur den passenden Wert in einem anderen Spiel für eine Sens aus, die du schon nutzt. Wähle danach aus, worauf die Zahl basiert – nicht nach dem Namen.

TypBeispielWorauf die Zahl basiertGut zu wissen
Der Finder auf dieser SeiteDas Tool direkt darüberDu schießt abwechselnd mit zwei Sens-Werten in einer Browser-Range und behältst den, mit dem du mehr triffst; fünf Runden grenzen den Bereich einLäuft in Chrome oder Edge am PC ohne Installation, aber Ziele und Eingabe sind nicht identisch mit dem Spiel
Websites nach PSA-MethodeWebsites mit „PSA calculator“Jede Runde testest du ingame einen niedrigeren und einen höheren Wert und wählst den, der sich leichter anfühlt; der Bereich halbiert sich für die nächste RundeBasiert aufs Gefühl, deine Tagesform beeinflusst es also. Wiederhole es an einem anderen Tag und such nach Überschneidungen
Aim-TrainerAimlabs Sensitivity Finder (Mouselabs)Over- und Underflicks plus Tracking in Trainingsaufgaben, alle 7 Minuten Aufgabenspielzeit neu berechnet anhand deiner letzten bis zu 100 SessionsJe mehr du wie gewohnt trainierst, desto genauer wird der Vorschlag. Stell das Spielprofil mit deiner aktuellen Sens und DPI auf VALORANT, damit du mit derselben Handgeschwindigkeit übst
App des MausherstellersSteelSeries GG Sensitivity FinderMisst in ein paar Kalibrierungsrunden, wie du dich in Zielaufgaben bewegst und klickst, und empfiehlt einen Wert (etwa 8 Minuten)Erfordert die SteelSeries-GG-App unter Windows, und SteelSeries nennt Aerox 3 Wireless (Gen 1 und Gen 2), Rival Pro und Sensei Pro als kompatible Mäuse – prüfe deine also vorher
Listen mit Profi-EinstellungenProSettings.net und ähnlicheSammelt die DPI- und Sens-Werte, die Spieler nutzenMisst nie dein Aim, nutze es also als Ausgangsreferenz (siehe Tabelle oben)
Sens-Rechnermouse-sensitivity.com und ähnlicheBerechnet den Wert in einem anderen Spiel, der denselben cm/360-Wert wie dein aktueller ergibtFindet keine neue Sens für dich. Gedacht für den Umstieg aus einem anderen FPS – dazu der Abschnitt direkt darunter

Keines dieser Tools sieht deine echten Gefechte. Behandle ihre Zahlen als Kandidaten; hast du dich für einen entschieden, spiel ihn wie in den Schritten oben ein paar Tage und vergleiche ihn mit den Kill-Clips, die DOR automatisch aus echten Matches speichert. Welche Modi dir dafür die nützlichsten Clips liefern, steht in der Zehn-Match-Routine weiter unten.

Sens aus einem anderen Spiel auf Valorant umrechnen

  • Ziel ist, den cm/360-Wert anzugleichen, nicht die Ingame-Zahl. Jedes Spiel definiert pro Sens-Einheit eine andere Drehung, Zahlen direkt zu kopieren ergibt also ein völlig anderes Gefühl.
  • Valorant und CS2 nutzen unterschiedliche Drehkoeffizienten. Bei gleicher DPI multiplizierst du deine Valorant-Sens mit etwa 3.1818, um den Hipfire-cm/360-Wert von CS2 zu treffen.
  • Am zuverlässigsten misst du deinen cm/360-Wert im Ursprungsspiel und passt die Valorant-Sens an, bis sie denselben Wert ergibt. Kommst du von PUBG, miss deinen aktuellen cm/360-Wert zuerst mit den Schritten aus unserem Guide zur PUBG-Empfindlichkeit.
  • Kommst du aus einem Spiel mit anderem Drehkoeffizienten, nutze einen Sens-Konverter und prüfe das Ergebnis danach immer per Gefühl auf dem Schießstand.
  • Die ADS-Empfindlichkeit ist eine separate Einstellung. Lässt du Valorants Multiplikator fürs Zielen über Kimme und Korn auf dem Standardwert 1, bleibt dein Aim im Scope gleich zum Hipfire-Gefühl.
  • Valorant nutzt Raw Input, Windows-Zeigergeschwindigkeit und „Zeigerbeschleunigung verbessern“ (EPP) ändern die Drehung ingame also normalerweise nicht. Leg stattdessen das DPI-Profil in deiner Maus-Software fest, deaktiviere DPI-Shift, spielabhängigen Profilwechsel und Beschleunigung und prüfe das Ganze mit einem gemessenen cm/360-Wert.

Typische Fehler beim Ändern der Sens

  • Die Sens jedes Match ändern: der häufigste und schädlichste Fehler. Wenn du jedes schlechte Spiel auf deine Sens schiebst, baut sich nie Muskelgedächtnis auf.
  • Die Sens eines Profis exakt kopieren: Padgröße, Tischhöhe, Sitzhaltung und Handgröße sind alle anders. Nutze ihre Werte nur als Referenzbereich.
  • DPI und Ingame-Sens gleichzeitig ändern: Änderst du beides auf einmal, weißt du nie, was die Veränderung verursacht hat. Ändere immer nur eine Variable.
  • Beschleunigung im Spiel oder in der Maus-Software aktiviert lassen: Geschwindigkeitsabhängige Beschleunigung kann bei derselben physischen Strecke eine andere Drehung erzeugen. Windows-EPP wird von Raw-Input-Spielen meist umgangen – prüfe trotzdem den ganzen Eingabeweg mit gemessenem cm/360-Wert.
  • Riesige Sprünge machen: Von 0.4 direkt auf 0.25 fühlt sich an wie ein komplett anderes Spiel.
  • Extrem niedrig gehen: Eine realistische Untergrenze ist, dass du innerhalb der Breite deines Mauspads mindestens eine volle Drehung schaffst.

Die Zehn-Match-Routine nach dem Sens-Wechsel: vorher und nachher mit DOR vergleichen

Eine höhere Trefferquote auf dem Schießstand muss sich trotzdem erst in echten Matches beweisen. Nach Gefühl zu urteilen ist der Grund, warum die meisten Spieler eine eigentlich funktionierende Einstellung wieder aufgeben – vergleiche also Aufnahmen statt Erinnerungen. Bevor du etwas änderst, lass DOR in deinen letzten zwei oder drei Matches mit dem alten Wert laufen. DOR erkennt Valorant automatisch, nimmt das ganze Match auf und speichert Kills und Runden selbstständig als Clips – einen Aufnahme-Button musst du nicht drücken. Nachdem du den neuen Wert eingetragen hast, behalte ihn zehn Matches lang und schneide nach jedem Match zwei oder drei 1-gegen-1-Duelle aus der Bibliothek zu. Sind zehn Matches beisammen, spiel die alten und neuen Clips direkt nacheinander ab und achte nur auf drei Dinge: ob das Fadenkreuz übers Ziel hinausfliegt und zurückkommt, davor stehen bleibt oder beim ersten Schuss auf Kopfhöhe landet. Viel Overshoot spricht für zu hoch, viel Undershoot für zu niedrig – und ist es zu knapp, lass den Finder am selben Tag noch zwei- oder dreimal laufen und entscheide, wenn sich die Ergebnisse überschneiden. Bleiben zwei Kandidaten übrig, ist es am sichersten, sie tageweise abzuwechseln und für beide echte Match-Clips zu sichern.

SpielDrehkoeffizient (Yaw)vs. Valorant-Sens
Valorant0.07×1.00 (Basis)
CS20.022×3.18
Apex Legends0.022×3.18
Overwatch 20.0066×10.61
Multipliziere deine Valorant-Sens mit dem Faktor, um in einem anderen Spiel denselben cm/360-Wert zu behalten. Koeffizienten abgeglichen mit mouse-sensitivity.com und edpi-calculator.org.

Spiel die zehn Matches in Gewertet, Ungewertet oder Swiftplay: so liest du die Clip-Labels

  • Modi mit Labels: In Gewertet, Ungewertet und Swiftplay beschriftet DOR Kill-Clips als Double Kill, Triple Kill, Quadra Kill oder Ace. In Deathmatch und Team-Deathmatch landet eine Kill-Serie trotzdem als einfacher Single-Kill-Clip – fülle deine zehn Vergleichsmatches also mit rundenbasierten Modi, damit sich die Clips leichter sortieren lassen.
  • Ace- und Clutch-Tags: Diese erscheinen nur in Runden, die dein Team gewonnen hat, beim letzten Kill-Clip der Runde. Duelle aus verlorenen Runden bleiben ohne Tag – wählst du nur getaggte Clips, siehst du dir also nur Siegmomente an. Mische beim Sens-Vergleich auch Kill-Clips aus verlorenen Runden darunter.
  • Was jedes Label zeigt: Ein Single-Kill-Clip eignet sich, um zu prüfen, wo deine erste Kugel landet, ab Double Kill siehst du, wie du aufs nächste Ziel wechselst. Eine zu hohe Sens zeigt sich beim Zielwechsel als Vorbeifliegen und Zurückziehen, eine zu niedrige als einen Tick zu spätes Ankommen.
  • Auch Momente vom Schießstand sichern: Drückst du beim Einstellen auf dem Schießstand F8, werden die letzten 30 Sekunden (in den Einstellungen 15, 30, 45 oder 60) als Video gespeichert. Blackbox Record ist standardmäßig an, das funktioniert also auch, wenn gerade nichts aufgenommen wird.

Fazit

Die absolut richtige Valorant-Sens gibt es nicht, aber fast eine richtige Reihenfolge: DPI auf einen Wert festlegen, mit eDPI deinen Standort bestimmen, das Gefühl mit cm/360 bestätigen, dann in kleinen Schritten anpassen und jeden Wert lange genug spielen, um ihn beurteilen zu können. Die eigentliche Arbeit beginnt erst, wenn du dich auf eine Zahl festgelegt hast – denn Aim entsteht aus Stunden, die auf einer festen Sens wiederholt werden. Hältst du diesen Prozess mit DOR als Clips fest, übst du und siehst dabei tatsächlich, wie sich dein Aim verändert.

Aufnahme, die mit deinem Spiel startet: DOR Game Recorder →

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FAQ

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Welche Sens ist die beste für Valorant?

Einen Wert, der für alle passt, gibt es nicht. Als Startpunkt eignen sich aber 800 DPI mit einer Ingame-Sens von 0.3 bis 0.45, also etwa 250 bis 350 eDPI. Ein paar Tage damit zu spielen und dann schrittweise anzupassen, ist der sicherste Weg.

Wie berechne ich eDPI?

Multipliziere deine Maus-DPI mit deiner Ingame-Sens. Bei 800 DPI und einer Sens von 0.35 liegt dein eDPI bei 280. Nutze diese Zahl immer, wenn du deine Sens mit jemandem vergleichen willst, der eine andere DPI nutzt.

Ist es besser, die DPI oder die Ingame-Sens zu erhöhen?

Bei gleichem eDPI ist der Unterschied im Gefühl vernachlässigbar. Leichter zu verwalten und zu vergleichen ist es aber, wenn du die DPI auf einen nativ unterstützten Sensorwert festlegst und nur die Ingame-Sens anpasst.

Kann ich meine Sens einfach aus einem anderen FPS übernehmen?

Nein, denn jedes Spiel definiert pro Sens-Einheit eine andere Drehung. Selbst bei gleicher DPI entspricht Valorant 0.4 in CS2 etwa 1.2727. Gib die Ziel-DPI in den Rechner ein, um den cm/360-Wert anzugleichen, und prüfe das Ergebnis dann in beiden Spielen.

Wie lange sollte ich eine neue Sens spielen, bevor ich sie beurteile?

Mindestens ein paar Tage, idealerweise eine ganze Woche. Eine neue Sens fühlt sich in den ersten Spielen immer falsch an, ein Urteil innerhalb eines Tages liegt also meist daneben. Sicherst du mit DOR ab dem ersten Tag und ein paar Tage später Duell-Clips, kannst du viel objektiver beurteilen, ob du dich eingewöhnt hast.

Kann ich den Ergebnissen der Browser-Range einfach vertrauen?

Zielgröße, Distanz und Drehberechnung sind nicht identisch mit dem Spiel. Die Drehrate ist der Wert von 0.07° pro Count, den Sens-Konverter nutzen, und die Browser-Eingabe hängt am Frame-Timing, sodass eine Maus mit hoher Polling-Rate nicht exakt abgebildet wird. Nutze die Range, um zu entscheiden, mit welchem von zwei Werten du mehr triffst, und triff die endgültige Entscheidung nach ein paar Tagen im Spiel.

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