DLSS Frame Generation erzeugt per KI zusätzliche Frames und steigert so die Leistung. Stand 30. September 2026 wird es nur auf GPUs der GeForce RTX 50 und RTX 40 unterstützt. DLSS Multi Frame Generation, das pro gerendertem Frame mehrere Frames erzeugt, gibt es nur auf RTX 50; RTX-30- und RTX-20-Karten können Frame Generation gar nicht nutzen. Die Nachteile, nach denen meist gesucht wird – etwa Werte zu Latenz und Bildqualität –, veröffentlicht NVIDIA in seinen Dokumenten nicht, daher behandeln wir unten nur die dokumentierten Einschränkungen. Laut NVIDIA arbeitet Frame Generation mit NVIDIA Reflex zusammen, um die Reaktionsfähigkeit hoch zu halten; weitere Wege, den Input-Lag selbst zu senken, findest du in Input-Lag in Spielen reduzieren. Dieser Guide hält sich an das, was NVIDIA selbst angibt: das Prinzip, eine Tabelle unterstützter GPUs, die Reihenfolge zum Aktivieren und was du prüfen solltest, wenn es nicht funktioniert.
Fazit vorab: was NVIDIA dokumentiert und was nicht
Kurz gesagt: RTX-40-Karten bekommen Frame Generation, RTX-50-Karten zusätzlich Multi Frame Generation und den Dynamic-Modus, RTX 30 und 20 bekommen keins von beidem. Viele suchen nach den Nachteilen, aber NVIDIA nennt in seinen Dokumenten keine Zahlen zu zusätzlicher Latenz oder Qualitätsverlust – deshalb erfindet dieser Guide auch keine. Dokumentiert sind drei Einschränkungen. Erstens muss der Entwickler die Funktion ins Spiel integriert haben. Zweitens ist der Dynamic-Modus derzeit nicht mit Framerate-Limitern und V-Sync kompatibel. Drittens lässt sich Multi Frame Generation auf RTX 40 nicht nutzen. Übrigens: Einen FPS-Einbruch, der erst mit Beginn der Aufnahme auftritt, prüfst du am besten getrennt von DLSS, siehe FPS-Einbrüche beim Aufnehmen beheben.
Reihenfolge zum Aktivieren
- 1GPU-Serie und Spiel prüfenPrüfe zuerst, ob deine Grafikkarte eine GeForce RTX 40 oder 50 ist. Die Funktion arbeitet nur, wenn der Spieleentwickler sie integriert hat. Such dein Spiel daher in NVIDIAs Liste der RTX-Spiele, -Engines und -Apps (laut NVIDIA zuletzt aktualisiert am 29. September 2026). Dieser Guide kopiert die Tabelle nicht, schau also direkt dort nach.
- 2Treiber und NVIDIA App aktualisierenLaut NVIDIA brauchen DLSS 4.5 Dynamic Multi Frame Generation und der 6X-Modus (veröffentlicht am 31. März 2026, nur RTX 50) den GeForce Game Ready Driver 595.97 WHQL oder neuer sowie die aktuelle NVIDIA App. Für Beta-Updates meldest du dich in der NVIDIA App unter Settings > About > Opt In an.
- 3Frame Generation im Spiel einschaltenNVIDIA gibt vor, Frame Generation im Spiel auf ON zu stellen. Name und Ort der Option unterscheiden sich je nach Spiel, deshalb listet dieser Guide keine Menüpfade pro Spiel auf. Such in den Grafikeinstellungen des Spiels nach den DLSS-Einträgen.
- 4Override in der NVIDIA App setzenÖffne in der NVIDIA App den Tab Graphics, wähle Program Settings für ein einzelnes Spiel oder Global Settings für alle kompatiblen Spiele und dann DLSS Override - Frame Generation Mode. Mit Dynamic zielst du auf Max refresh rate oder Custom (eine selbst eingegebene maximale Framerate), mit Fixed wählst du einen Multiplikator. Dynamic und Fixed sind Modi von Multi Frame Generation, gelten also nur für RTX 50, und das Spiel muss auf NVIDIAs Liste stehen. Unabhängig davon ist das Frame-Generation-Modell-Upgrade aus dem NVIDIA-App-Update vom 18. August 2025 für RTX 50 und 40 gedacht und greift nur, wenn Frame Generation im Spiel bereits aktiv ist.
Unterstützung nach GPU-Serie (Stand 30. September 2026)
| GPU / Funktion | Frame Generation | Multi Frame Generation und Dynamic / Hinweise |
|---|---|---|
| GeForce RTX 50 | Unterstützt | Unterstützt (4X in kompatiblen Spielen, bis zu 6X in einigen Spielen mit der neuesten Frame-Generation-.dll) |
| GeForce RTX 40 | Unterstützt | Nicht unterstützt |
| GeForce RTX 30 | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt (Super Resolution, Ray Reconstruction und DLAA verfügbar) |
| GeForce RTX 20 | Nicht unterstützt | Nicht unterstützt (Super Resolution, Ray Reconstruction und DLAA verfügbar) |
| Smooth Motion (eigene Funktion) | Nicht zutreffend (keine DLSS-Funktion) | Treiberbasiertes KI-Modell für RTX 40 und 50; berechnet in Spielen ohne native DLSS-Frame-Generation einen zusätzlichen Frame zwischen zwei gerenderten Frames |
Was du prüfen solltest, wenn es nicht funktioniert
- Prüfe, ob die Karte eine GeForce RTX 40 oder 50 ist. RTX 30 und 20 unterstützen Frame Generation nicht.
- Suchst du Multi Frame Generation oder Dynamic, stelle sicher, dass du eine RTX-50-Karte hast. RTX 40 unterstützt beides nicht.
- Prüfe, ob Frame Generation im Spiel integriert ist und das Spiel auf NVIDIAs Liste unterstützter Spiele steht.
- Für Dynamic oder 6X: Game Ready Driver 595.97 WHQL oder neuer und eine aktuelle NVIDIA App sicherstellen.
- Nutzt du Dynamic, stelle sicher, dass nicht gleichzeitig ein Framerate-Limiter oder V-Sync läuft – laut NVIDIA derzeit nicht kompatibel.
Wenn du mit einer NVIDIA-Grafikkarte Spiele aufnimmst
DLSS Frame Generation betrifft die Frames, die ein Spiel zeichnet; DOR ist eine kostenlose Windows-App, die genau dieses Bild aufnimmt – DLSS und Frame Generation stellst du wie gewohnt im Spiel und in der NVIDIA App ein. Berührungspunkt der beiden: Auf einer NVIDIA-Grafikkarte nimmt DOR standardmäßig mit NVENC-Hardware-Encoding auf. NVIDIA hat keine offiziellen Zahlen dazu veröffentlicht, wie sich die Aufnahmeleistung mit aktivem DLSS verändert, daher trifft dieser Guide dazu keine Aussage. Spielst du Fortnite auf einer RTX-Karte, nimmt DOR das ganze Match automatisch auf und speichert Kill- und Death-Momente als automatische Clips; ob Fortnite Frame Generation unterstützt, konnte dieser Guide allerdings nicht bestätigen. DOR kann außerdem Spielsound und Mikrofon zusammen aufnehmen – praktisch, wenn du einen Einstellungsvergleich kommentieren willst. Zur Encoder-Seite siehe NVENC vs. x264.


